Samstag, 31. Januar 2015

Solidarität mit Genosse Emilio der von Faschisten angegriffen wurde

Wir möchten unsere Solidarität und Nähe mit dem Genossen Emilio zum Ausdruck bringen. Er wurde am 28 Januar 2015, in der Nähe des Centro Sociale „Dordoni“, von einer Schar dreckiger Faschisten angegriffen und schwer verletzt. Die Aktion war gut vorbereitet und wurde im klassischen faschistischen Stil ausgeführt. Der Angriff wurde von den Bullen begünstigt, welche die Faschistengruppe, die mit Metallrohren bewaffnet und aus anderen Städten angereist waren, beschützte. Die Polizei griff die GenossInnen an die, obwohl in der Minderheit, sofort den Schutz vom Genossen Emilio und des Autonomen Zentrums organisierten. Wir sind uns ein solches Benehmen seitens der Bullen, die Diener der Bossen, gewohnt. Wir erinnern uns unter anderem an die Ermordung von DAX. Vor 12 Jahren standen die Bullen in Aufstandsbekämpfungsausrüstung im Krankenhaus „San Paolo“ und griffen, unmittelbar nach dem Tod von Dax, sofort dir GenossInnen an. Offensichtlich war es Ihnen wichtig sofort jegliche kollektive Antwort auf diesen faschistischen Mord zu unterbinden. In der Phase der vorangeschrittenen sozialen-wirtschaftlichen Krise und der Kriegstreiberei müssen die Bossen und deren Regierungen an der äusseren Front die imperialistischen Raubriege anpreisen, und an der inneren Front werden alle fundamentalen Errungenschaften der Arbeitskämpfe und der Volksmassen angegriffen. Gleichzeitig wird die politische und soziale Repression verschärft gegen alle die sich gegen dieses ausbeuterische repressive System organisieren. Gegen diejenigen die kämpfen und der ständigen Verschlechterung der eigenen materiellen Situation widerstehen. In dieser klar reaktionären gesellschaftlichen Wirklichkeit, die von der herrschenden Klasse angepriesen wird um die eigene Macht zu erhalten, haben die Faschisten Handlungsräume erobern können. Gestärkt wurden sie nicht nur durch die Bossen und der institutionalisierten Rechten, sondern auch durch die bürgerliche Linke legitimiert, die nicht ernsthaft gegen diese, schon einmal verdauten Kotze, mobilisiert hat. Ab und zu empört Sie sich gegen eine solche Grausamkeit, wie auch in diesem Fall. Die PD und die SEL haben im Parlament nach einer öffentlichen Untersuchung der Geschehnisse gefragt. Sowas bringt nichts, ausser vielleicht das Augenmerk weg vom eigentlichen Kampf zu richten, und einen feierlichen Fassadenantifaschismus voran zu treiben. Die Ergebnisse davon können alle sehen: Übergriffe, Morde und Angriffe auf politische Sitze der GenossInnen, Angriffe gegen MigrantInnen und Homosexuelle, rassistische und nationalistische Kampagnen, faschistische und nazistische Propaganda. Es war dank jahrelanger repressiver und reaktionärer Propaganda von seiten der Bosse, dass diese faschistischen Gruppen wachsen und gedeihen konnten. In dieser Phase konnten sie sogar xenophobe Parteien gründen die es bis ins Parlament geschafft haben, wie die Lega Nord. Sie konnten sich in sozialen Konflikten einmischen und einen Krieg zwischen Armen anzetteln, Spaltungen der Klassen zwischen Rassen und Kulturen. Dadurch konnten sie die Organisierung der Ausgebeuteten und Unterdrückten verhindern und imperialistische Kreuzzüge ermöglichen, wie es jetzt gerade im nahen Osten, Afrika und Asien geschieht. Die Kriegstreiberei zeigt sich auch an der inneren Front durch eine Welle repressiver Gesetze gegen migrantische ProletarierInnen und gegen alle die sich gegen dieses System erheben und zusammenschliessen. Die Faschisten sind Teil der Logik des bürgerlichen Systems. Faschismus ist eine Klassenangelegenheit. Die Antifaschistische Aktion muss immer Bestandteil des Klassenkampfes sein. Deshalb möchten wir nochmals dazu aufrufen an der antifaschistischen Demonstration am 24.1.2015 in Cremona teilzunehmen, und nochmals eine „Nulltoleranz gegen Faschisten“ zu zeigen. Solidarität mit dem Genossen Emilio und den GenossInnen aus Cremona! Gegen den Faschismus, Rassismus und die Repression: Klassenkampf! Den Kapitalismus zerschlagen! Colletivo Contro la Repressione per un Soccorso Rosso Internazionale (CCRSRI)/ Kollektiv gegen die Repression und für eine Internationale Rote Hilfe ccrsri.wordpress.com ccrsri1@gmail.com

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