Freitag, 28. Juni 2013

Von den Guerrillafronten der NPA in den Philippinen

SIEG GEGEN AUSLÄNDISCHEN LANDRAUB von Genossen Omar Ibarra, Sprecher der NPA Nordwest-Agusan übersetzt von Jens-Torsten Bohlke Mitteilung der NPA Nordwest-Agusan vom 19. Juni 2013.- Die NPA im Nordwesten der Provinz Agusan del Norte in Mindanao griff erfolgreich den Lagerplatz der Shannalyne Plantation Company am Kilometer 8 im Ortsteil Hawilan von Esperanza am 18. Juni 2013 gegen 9 Uhr an. Neun Fahrzeuge, darunter fünf Bulldozer und vier LKW, wurden von den kommunistischen Kämpfern vernichtet. Die NPA erbeutete von den bewaffneten Sicherheitsbediensteten der Firma auch sechs Feuerwaffen, darunter zwei Gewehre, eine Ingram-Maschinenpistole, drei Revolver. Fünf Sicherheitsbedienstete kamen ums Leben, als sie sich der NPA-Einheit widersetzten. Laut den Genossen vor Ort handelte es sich bei den fünf Getöteten um Felipe „Ihag” Hadraki, Remi Polintan, „Mankurenti”, „Boklet” und „Junior”, allesamt Angehörige der paramilitärischen Gruppe namens „Wild Dogs“ („Wilde Hunde“) des ehemaligen Stadtbürgermeisters Deo Manpatilan. Diese paramilitärische Bande ist höchst aktiv bei der konterrevolutionären Hexenjagd und beim Terrorisieren der Bauern in der Gegend. Das sind keine Zivilpersonen. Von den Tatsachen her sind sie sehr verhasst im Volk und seitens der revolutionären Bewegung. Die Shannalyne Company dient als aggressivster Zwischenhändler für ausländische Investitionen beim Eindringen in Gebiete vor Ort zur Erschließung für den Bergbau, bei der Ausweitung der Palmöl-Plantagen und anderen kapitalistischen, gegen das Volk gerichteten und Umwelt zerstörerischen Handlungen. Dies betreibt die Shannalyne-Firmengruppe zusammen mit Caraga Forest, Goldenbell, Tansland und Tecland. Sie ist in einem Gebiet von 188,802 Hektar Forstland in den Ortschaften Esperanza, San Luis, Talacogon, La Paz und Loreto in der Provinz Agusan del Sur geschäftstätig. Shannalyne hat die Vorbereitungstätigkeiten auf 500 Hektar Forstland in Esperanza bereits begonnen. Nachdem ihnen bereits ein Umweltverträglichkeitszertifikat von der Regierungsbehörde DENR ausgestellt worden war, darf jetzt auf breiter Front die Entwicklung ihrer Plantagenausweitung betrieben werden, was von ausländischem Kapital aus Neuseeland und Finnland mit Investitionsgeldern finanziert wird. In dieser Gemengelage wird das Fällen der Bäume durch diese Firma gesetzlich. Dafür kann diese Firma dann hinterher für eine Verschlimmerung der Umweltzerstörung oder andere schlimme Folgen nicht mehr haftbar gemacht werden. Zusammen mit dem Militär und „Wild Dogs“ terrorisieren sie die Lumaden und die Bauern, um den Raub an deren Land zugunsten der Kapitalisten abzusichern. Trotz der starken Gegenwehr der Lumaden, die von der Tätigkeit dieser Firma in Mitleidenschaft gezogen werden, kann diese Firma jetzt mit Unterstützung durch die Regierung und das Militär in voller Breite handeln. Nach der Enteignung ihres Bauernlandes ist es für die vor Ort lebende Bevölkerung täglich härter, sich die Dinge für das alltägliche Leben zu beschaffen. Demzufolge bedroht die typische Veränderung der Bodennutzung durch diese Plantagenwirtschaft nicht nur die Nahrungsmittelsicherheit, sondern sie wirkt sich auch Umwelt zerstörerisch aus. Vor diesem Hintergrund leitete die revolutionäre Bewegung den Angriff zur Abstrafung der Shannalyne Corporation ein und erfüllte damit die Funktion der NPA, die Interessen des Volkes und der Umwelt zu schützen. Angesichts der Inkompetenz der Regierung beim Umgang mit ausländischer Landnahme kann das Volk jetzt nur noch auf die volksdemokratische Revolution vertrauen. Quelle: http://www.philippinerevolution.net/statements/20130619_esperanza-agsur-raid-victory-against-foreign-landgrabbing

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